Kerstin und Fred sind vor ca. 3 Wochen hier angekommen, um ihre GINA fertig zu machen. Die beiden sind auch Mitglieder im TO- Verein (Trans Ozean) und stehen mit ihrem Schiff schräg vor uns.

Da Fred etwas in der Beweglichkekit eingeschränkt ist, biete ich an, beim Einwassern zu helfen und mit Kerstin in die Marina hinüber zu fahren.
Dave, der Werftmanager, hat die GINA offensichtlich vergessen und so geht es mit über einer Stunde Verspätung ins Wasser.

Mal wieder im Travellift
Rüber zur Marina

In der Marina auf der anderen Flussseite angekommen ist der Wind fast eingeschlafen und das Festmachen am Receptionponton ist ein Kinderspiel.
Aber jede Seefahrt kann spannend werden: Beim Ablegen zur Box bricht der Gashebel ab, aber ganz oben, und das Reststück reicht problemlos zur Bedienung aus. Der Hebel war schon weitgehend wegkorrodiert…., im Salzwasser löst sich einfach alles auf.
Aber es kommt noch besser: Beim Rangieren an den Fingersteg reißt dann der Gaszug! Wir sind aber mit einer Ecke des Bootes schon am Finger und Kerstin verlässt das Steuerrad und steigt schnell über, rasch eine Leine geworfen und mit der Leerlaufdrehzahl geht es gaaaanz langsam in die Box.
Tja, auch die kleinste Fahrt kann ihre Tücken haben. Jetzt haben die Beiden noch eine weitere Baustelle, bevor es los gehen kann!

Von unserem Kiel gibt es nicht viel neues zu berichten. Es geht voran, Ruben schweißt aus Festigkeitsgründen alle Nähte doppelt. Da sind dann kaum Fortschritte zu sehen, nur deutlich dickere Schweißnähte.
Ich schneide Platten und Aussteifungen zu.
Nebenher haben wir die letzten Scheiben der Luken aus- und wieder eingebaut, um sie abzudichten. Das sieht jetzt gut -sprich (hoffentlich) dicht aus, falls wir mal wieder “unter Wasser” fahren.
Als nächstes steht die Montage des Vorstages auf der to-do-Liste, das Drahtseil ist endlich gekommen.