Am Mittwoch war es soweit: Der Travellift kam und hat das Boot auf den neuen Kiel gestellt. Letztendlich eine unspektakuläre Aktion mit geringen Kollateralschäden.
Zwar hatte uns der Travellift, so wie wir standen, aus dem Wasser geholt, nun reichte die Position dem Personal nicht mehr und der Windgenerator war im Weg. Eben mal abschrauben ging wegen den Kabeln nicht und so wurde ein Flügel entfernt und der Generator hing an den Kabeln am Rohr. Dabei ging natürlich die Isolieung der Kabel kaputt, endlich mal wieder eine neue Baustelle  wir haben ja sonst keine.

So sollte es eigentlich nicht sein

Selbstverständlich lief es nicht so wie gedacht, denn nach dem Umsetzen hingen die beiden alten Kiele zunächst in der Luft. Das wollte ich so ja mal gar nicht haben, aber da es nicht möglich ist, mit dem Personal auf Englisch  zu kommunizieren, kam es halt so. Passiert ist aber nichts.
Zudem steht das Ende des Kiels auf einem Holz und da muss gespachtelt werden. Suboptimal. Notfalls wird der Holzklotz angesägt.

Unmittelbar nach dem Umsetzen wurde begonnen, Arbeitsfenster in den Kiel zu schneiden, um das Abtrennen sicherer gestalten zu können.

Das ist nicht der neue Hasenstall auf unserem Schiff!

Eigentlich wollte ich die Kiele komplett mit der Flex abtrennen. Da sich gestern aber gleich zwei Flex-Maschinen verabschiedet haben, wird das zu teuer so und so soll heute Ruben mit dem Plasmaschneider ran. Dank der Vorbereitung kann er wohl von innen nach außen schneiden, damit wird die Brandgefahr reduziert.