Heute haben wir das Bleigießen wieder gestartet, nachdem es ja mit dem Werftchef David eine Einigung gab – einen Sichtschutz nämlich. Wir waren ja guten Mutes und haben unsere Plastikplanen ausgepackt, um sie auch sogleich wieder weg zu packen. Damit hätten wir uns bei dem Wind bestenfalls zum Affen machen können oder zu Stars in einem Youtube-Video. Eine bescheidenere Lösung musste her, glücklicherweise hatte Alex noch so eine Abdeckplane “portuguese style”. Halb so hoch bedeutet auch viel weniger Windangriffsfläche….
So wurde es dann auch was mit dem verlangten “Sichtschutz”.

Doch zuerst haben wir mal eben das Boot angehoben. Die Profis von der Travelliftmannschaft haben das Boot nämlich auf das äußerste spitze Ende des Kieles gestellt, wo ich keine Belastung haben möchte.
Normalerweise ist das kein Thema, der Travellift kommt, hebt kurz an, 5 Minuten später ist alles vorbei. Ich hab das Problem dem jungen Mann von der Travelliftmannschaft gezeigt, der ein wenig englisch spricht. Der wollte jedoch lieber gar nicht mit seinem (zur Erinnerung: stets mies gelaunten) Chef der Travelliftmannschaft Pedro reden (und sich irgendwas anhören?), sondern schickt mich ins Büro. Das ist aber seit drei Tagen ständig geschlossen und so wird uns das zu blöde.
Wir versuchen es mal selbst. 12 Tonnen anzuheben macht man ja nicht jeden Tag….. Mit einigen massiven Holzstücken, Hebelgesetzen und Holzkeilen sowie (sehr) kräftigen Hammerschlägen geht das viel leichter als gedacht und wir verschieben den Holzblock unter dem Schiff dahin, wo er hin gehört. Danke Hans von der “Lady K” für den Tipp….
Die Jungs der Travelliftmannschaft lassen sich ja auch gar nichts sagen, sondern sind richtig sauer, wenn man reinquatscht, denn sie sind ja schließlich die Profis. Nun ja, Thema erledigt.

Und los geht das Gießen. Alex schaut sich das Ganze auch mal an.

Die Gießmonster – 1
Gießmonster – 2

Eigentlich sollte hier ein kleines Video vom Bleigießen sein. So bald ich dem Kampf mit der WordPress-Fehlermeldung siegreich beendet habe, sollte es da sein… Die Hoffnung stirbt ja …zuletzt.