denken sich die Leute auf der Boatyard. Heute haben die Schweißarbeiten begonnen! Wie von Vasil von der Firma SLICKHULL (der kümmert sich und hilft nach Kräften) angekündigt steht doch tatsächlich nachmittags der Schweißer auf der Matte! Das passt jetzt optimal, denn weitere Zuschnitte wären nun wirklich nicht mehr großartig möglich gewesen.

Zuvor werden noch die letzten Platten zugeschnitten.

Plattenzuschnitt für den Kiel

Dann noch das Mitagessen, heute ist Steaktag angesagt, lecker. Wir essen auf unserem neuen Cockpittisch.

Lecker, Steak und Lachs

Als Ruben dann da ist erklären wir kurz, was der Plan ist, einige zustimmende “Ja`s” und los geht es. Ruben, der Schweißer, ist wirklich prima!

Zuerst werden die großen Teile, unsere zentrale Platte und die Kielsohle, zusammengeheftet. Um Schweißverzug zu vermeiden gibt es überall nur Schweißpunkte. Danach werden die Aussteifungen eingeheftet und der massive Vollstab, der die Anströmkante auf der Kielvorderseite geben wird, angeschweißt.

So langsam ist zu erkennen was es mal werden soll

Irgendwie will unser Schweißer gar nicht aufhören und so wird auch die letzte Platte noch angeschweißt.

Fertig ist der Trimaran – also fast

Vom Arbeitsablauf ist das Ganze wie erwartet optimal, da zwischen die vorhandenen Kiele der neue Kiel aufgebaut werden kann.

Dank auch an Alex, der den Mittag mit dabei war und die Arbeiten überwacht hat sowie Ursula, die zum Fotofgrafieren und für die moralische Unterstützung vor Ort war. Alex begleitet das Projekt und soll dann als frisch “gebackener” Gutachter die ordnungsgemäße Ausführung der Arbeiten bestätigen.

Nach dem Arbeitsende kommt dann noch Antonio, der Boss von Ruben, zur Kontrolle und ist ganz begeistert von unserem Material, alles dick und superstabil. Die durchgehenden Nähte werden dann mit der Schweiß-Maschine mit automatischem Vorschub gemacht werden, damit es schneller geht. Das ist zumindest mal der Plan.
Innen ist noch nichts gemacht, das muss dann natürlich als nächstes gemacht werden, bevor der Kiel dann später belastet werden kann.

Wir geben dann Ruben noch ein Flasche vom Holundersirup mit, der ihm anscheinend ganz gut geschmeckt hatte. Dann hat die Familie vielleicht auch noch was davon, denn der arme Kerl wird erst spät am Freitagabend nach Hause kommen.