{"id":356,"date":"2020-03-10T10:14:22","date_gmt":"2020-03-10T10:14:22","guid":{"rendered":"https:\/\/sy-muffet.de\/?p=356"},"modified":"2020-03-11T22:19:16","modified_gmt":"2020-03-11T22:19:16","slug":"la-graciosa-marina-lanzarote-arrecife-29nm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sy-muffet.de\/?p=356","title":{"rendered":"La Graciosa &#8211; Marina Lanzarote, Arrecife   29nm"},"content":{"rendered":"<p>&#8230;&#8230; ein Fall f\u00fcr den Gennaker.<\/p>\n<p>Nach einem sehr netten Abend auf dem Schiff der franz\u00f6sischen Segelschule aus La Rochelle, denen wir bei der n\u00e4chtlichen Ankunft beim Anlegen geholfen hatten, sind wir dann gestern nach Lanzarote r\u00fcber gefahren. Eine der kleinsten Etappen &#8211; und am Anfang mit die widerlichste.<\/p>\n<p>Eigentlich lassen wir uns bei dem Wind einfach vom Pontoon wegtreiben. Jetzt ist es aber so, oben am Verklicker hat es Wind aus NO (gut), unten am Schiff im Lee vom Wellenbrecher kr\u00e4ftig aus SW (schlecht)?<br \/>\nWir bevorzugen die sichere Variante (wollen uns ja auch vor den Segelsch\u00fclern nicht blamieren) und legen mit Eindampfen in die Vorspring ab.<br \/>\nDas haben die anscheinend noch nicht gesehen&#8230;&#8230;. Man kann auch zu zweit in aller Ruhe ohne hektische Man\u00f6ver ablegen&#8230; Auch hier hilft unser Headset super.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich haben wir den Wind auf der Nase und zum Aufkreuzen in dem recht engen Kanal zwischen La Graciosa und Lanzrote haben wir keine Lust. Als wir dann endlich mehr Ost anlegen k\u00f6nnen mit Sicherheitsabstand zur K\u00fcste, da wir auf Legerwall fahren, ist der Wind weg. Also noch 7 Knoten. Daf\u00fcr gruselige Wellen von \u00fcberall. Das Schiff rollt wie verr\u00fcckt, Segel aufziehen kann man vergessen, die schlagen nur wie verr\u00fcckt hin und her.<br \/>\nUnsere Hoffnung mit Segeldruck im Schiff die Situation ertr\u00e4glicher zu gestalten ist dahin. So geht es eine lange gute Stunde, bis wir mehr nach S\u00fcden abbiegen k\u00f6nnen.<br \/>\nBei dem bisschen Wind ziehen wir gleich den Gennaker hoch. Auch der f\u00e4llt immer wieder ein, aber wir fahren um die 4 Knoten und es wird stabiler.<br \/>\nDa wir der K\u00fcstenform folgend mehr nach SW m\u00fcssen, experimentieren wir ein wenig herum und baumen den Gennaker mit Hilfe des Gro\u00dfbaumes aus. Jetzt geht sogar 180 Grad zum Wind problemlos. Die Anzahl zus\u00e4tzlicher Taue ist aber nun beieindruckend.<br \/>\n1,5 Stunden geht es nun Downwind unter idealen Bedingungen dahin. So soll das sein! Die wesentlich gr\u00f6\u00dfere Yacht hinter uns lassen wir einfach stehen, wir laufen mit bis zu 6,5 Knoten davon.<\/p>\n<p>5 nm vor Arrecife wollen wir den Gennaker auf die BB-Seite bef\u00f6rdern, bergen ihn weg und setzen ihn an BB neu. Das geht mit dem Bergeschlach ratz fatz. Aber genau so schnell, wie wir ihn wieder gesetzt haben, ist er auch wieder unten. Mit pl\u00f6tzlich 18 Knoten Wind machen wir zwar 8 Knoten Fahrt, aber wahrscheinlich nicht sehr lang, dann haben wir zwei Gennaker.<br \/>\nNur mit Genua geht es dann auch schon mit 7 Knoten dahin, das reicht ja auch (gell Ursula?).<\/p>\n<p>Wir fahen um den Wellenbrecher, machen das Schiff klar zum Anlegen, melden uns \u00fcber Funk bei der Marina an und kurze Zeit sp\u00e4ter liegen wir sicher am Steg.<\/p>\n<p>Was f\u00fcr ein Gegensatz zur Marina auf La Graciosa! Hier die supermoderne Gro\u00dfmarina, dort der Dorfhafen (was uns deutlich besser gef\u00e4llt).<br \/>\nIm B\u00fcro wird flie\u00dfend deutsch gesprochen &#8211; willkommen auf den Kanaren! Wir fragen noch nach einem Platz f\u00fcr die Samsol, unsere franz\u00f6sischen Bekannten, die noch in Porto Santo sind. Kein Problem, die werden dann am Donnerstag auch hier einlaufen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230;&#8230; ein Fall f\u00fcr den Gennaker. 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